Fundstück

Wirtschaft wird von Menschen gemacht – ein Lehrstück von der Telekom

Ein langjähriger Telekom-Mitarbeiter schreibt einen Brief an seinen Vorstandsvorsitzenden (Teil eins und Teil zwei).

Hier ein Auszug:

[…] Sie vermissen Respekt in diesem Brief? Wem gebührt denn Respekt? Uns Mitarbeitern, die wir uns unser Leben lang für die Telekom und unsere Kunden engagiert haben, die wir immer und immer wieder unser Privatleben den Interessen der Telekom und der Kunden untergeordnet haben und dies noch tun? Uns, die wir die Telekom zum besten, kompetentesten, kundenfreundlichsten und leistungsfähigsten Kommunikationsunternehmen gemacht haben? Oder erwarten sie allen Ernstes Respekt dafür, was sie und ihre Vorgänger uns und unserer Telekom angetan haben? […]

Und wieder einmal beschleicht mich das stumme Gefühl, das in vielen Großunternehmen der Kontakt des Managements zu denjenigen Mitarbeitern, welche die eigentliche Leistung des Unternehmens erbringen, abgerissen ist. Da sitzen zwei Parteien im selben Boot und tun doch so, als wäre es gar nicht so. Wo bleibt der Mut auch mal intern schmerzhafte Veränderungsprozesse zu entwickeln und umzusetzen.

Wäre das nicht viel souveräner?

Naja, nur so ein Gedanke.

Nachtrag 03. April 2007:
Vielleicht ist es bei diesem Brief ja auch gar nicht so wie es scheint. So perfekt und wohl informiert dieser Brief geschrieben ist, könnte man ja auch einen professionellen Autor dahinter vermuten. Zum Beispiel aus der Gewerkschaft…

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