Blog von Gwinner

Apple-Switch: Axel Springer Verlag spart künftig Kohle und Nerven

Freitag 4. Juli 2008 · 1 Kommentar

Nach meiner subjektiven Meinung ist das die intelligenteste IT-Entscheidung die ein Konzern in letzter Zeit getroffen hat. Ein echter Wettbewerbsvorteil. Bin ja mal gespannt was das alles für Kräfte entfesseln wird.

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Küppersbusch at his best: Zwischenruf bei den Mainzer Tagen der Fernsehkritik

Freitag 13. Juni 2008 · Keine Kommentare

Friedrich Küppersbusch zieht in gewohnt scharfzüngiger Manier über die Borniertheit der Fernsehmacher her. Absolut sehenswert.

Zu finden (leider nicht über einen Direktlink) in der ZDF Mediathek mit dem Suchwort “küppersbusch”.

Zur ZDF mediathek

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Designer bewerben sich anders

Freitag 13. Juni 2008 · Keine Kommentare

via Core77

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Mit Initiativen langfristig Themen besetzen

Dienstag 6. Mai 2008 · 3 Kommentare

Dove Intiative für wahre Schönheit

Dove hat es mit der “Initiative für wahre Schönheit” vorgemacht, jetzt kommt Jacobs Krönung mit seiner “Initiative für das gute Gespräch”. Bin ja mal gespannt ob es mit dem “guten Gespräch” ein weiteres Mal gelingt ein allgemeines Thema nachhaltig für eine Marke zu besetzten. Das scheint zumindest der Plan der Kraft Marketiers zu sein.

“Wir werden das Thema ‘Gute Gespräche’ für Jacobs Krönung langfristig besetzen.”
Kamran Wührmann
Marketing Manager Filterkaffee für Deutschland und Österreich

jacobs Krönung Initiative für das gute Gespräch

Vielleicht sollten wir Frau Wührmann ja mal zu einem guten Gespräch darüber einladen ;-)

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Zeitungsverleger: Print bringt Kohle, Online nur Peanuts

Dienstag 8. April 2008 · 2 Kommentare

Eine Erfolgsmeldung zum steigenden Online-Werbevolumen jagt die nächste (z.B. hier). Da merkt man auf wenn man folgendes Zitat liest:

“Nicht mit dem Internet verdient unsere Branche ihr Geld, sondern mit weitem Abstand immer noch mit unseren Druckerzeugnissen”

Jörg-Peter Knochen, Vorsitzender des Verbandes nordwestdeutscher Zeitungsverleger laut heise online

Jetzt könnte ich mich über die Ewiggestrigkeit dieser Verleger echauffieren, sowie es auch die ewigmorgigen Digitalpropheten in den Kommentarfeldern bei heise online tun. Aber das ist mir zu einfach, denn der Herr Knochen hat mit seiner Aussage ja recht.

Zeitungsverlage schaffen es meist nicht ihre Inhalte auch online gewinnbringend zu verwerten. Vielleicht weil es ihnen nicht gelingt diese dort state-of-the-art aufzubereiten (die Website der Oldenburgische Volkszeitung hier mal als Beleg dieser These). Vielleicht weil es ihren Anzeigenverkäufern zu kompliziert ist auch noch Online-Werbefläche an den Mann zu bringen und sie stattdessen als Dreingabe zu Print-Buchungen verschenken. Vielleicht auch weil ihre Redakteure nicht begriffen haben welche cross-medialen Möglichkeiten sie für die Darbietung ihrer Inhalt nutzen könnten, wenn sie es nur richtig anstellen würden.

Offenbar fragen sich das aber auch die Zeitungsverlger selber. Denn sie fangen ja doch langsam an in zukunftsweisende publizistische Projekte zu investieren.

Update 09.04.2008:
Der Chef von Zeit Online lässt sich übrigens mit folgenden Worte zitieren:

“In Deutschland gibt es zu viele Tageszeitungen. An dieser Wahrheit kommen wir nicht vorbei. […] Wir werden es bald erleben, dass sich große deutsche Tageszeitungen für einen wöchentlichen Erscheinungsrhythmus entscheiden.”

Wolfgang Blau, Chefredakteur Zeit Online via Horizont.net

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Shining bright: Yahoo tourt exzellent durch neues Angebot

Montag 31. März 2008 · 1 Kommentar

Es ist nur eine Kleinigkeit, aber genau darin liegt ja der Charme. Yahoo launcht sein neues Portal Shine und bietet Erstbesuchern der Seite eine kleine Webtour auf der Seite an. Die öffnet aber nicht wie sonst im Pop-up, sondern legt kleine Sprechblasen direkt über die Seite. Sehr lecker!

Yahoo Shine Tour 1

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evonik ist Sklave seiner Corporate Design Regeln

Freitag 28. März 2008 · 2 Kommentare

Corporate Design Guidelines sind Gesetze zum visuellen Einsatz der Marke. Und genau so werden sie von Unternehmen all zu oft auch verstanden. Da gibt es definierte Abstände von Gestaltungselementen zueinander, Weißräume um Logos und sonstiges starres Zeug an das sich Marketingverantwortliche sklavisch klammern um ja keinen Fehler zu begehen.

evonik Markenverantworliche branden korrekt aber häßlich.

Illustrieren lässt sich das mit dem besonders unschönes Beispiel des evonik Logos auf den Borussia Dortmund Trikots. Denn die Fläche für Logos ist dort eigentlich schwarz, aber das sieht evonik’s Guideline offenbar nicht vor. Darum prangt auf der schwarzen nun erstmal eine weiße Fläche. Auf dieser prangt – hässlich aber korrekt – das evonik Logo in seiner ganzen Pracht. Damit haben die Marketingverantwortlichen zwar nach Vorschrift gehandelt, aber gleichzeitig bewiesen wie dogmatisch sie ihren Markenauftritt interpretieren. Was sagt mir das: Die Marke ist offenbar nicht in der Lage sich in fremden Umfeldern adäquat zu benehmen. Zum Vergleich: Wenn ich mit Nadelstreifen und Krawatte in der Fankurve erscheine dürfte sich mein Sympathiegewinn bestenfalls in Mitleidskategorien bewegen.

Trotz eindeutiger Regeln gilt also auch im Marketing der Leitsatz “Denken hilft”. Das belegen zum Beispiel die Verantwortlichen von Tui. Auf dem roten Trikot von Hannover 96 macht es nämlich wenig sein ein rotes Logo abzubilden. Korrekt wäre es gewesen zunächst einen andersfarbigen Streifen (um im Tui Corporate Design zu bleiben hätte der wahrscheinlich hellblau sein müssen) auf Trikot zu applizieren. Schön wär das nicht und darum rang man sich zum Regelbruch durch. Jetzt erscheint das Logo weiß auf rot. Das sieht gut aus und ist sympathisch. Aber was besonders bemerkenswert ist, liebe Damen und Herren bei evonik, die Marke bleibt trotzdem wiedererkennbar.

Tui macht es richtig und rückt im Fall der Fälle vom Dogma der roten Logo Darstellung ab.

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Die Marke ohne Argumente: Stihl sägt am eigenen Ast

Donnerstag 27. März 2008 · 2 Kommentare

Stihl Motorsäge

“STIHL ist seit 1971 die meistverkaufte Motorsägenmarke weltweit.”

aus dem Stihl Unternehmensportrait

Glückwunsch, Jungs. Das nenn ich mal eine starke Marke. Denk ich an Motorsägen, dann denk ich an Stihl. Oder zumindest an Eure charakteristisch weiß-orangen Produkte. Das ist das Ergebnis jahrzehntelanger Aufbauarbeit. Jahrzehnte in denen ihr überzeugt habt. Mit hervorragenden Produkten. Mit Langlebigkeit. Mit durchdachten Lösungen. Mit Innovationen. Und jetzt, ja jetzt ist Eure Marke mit Sicherheit verdammt viel wert.

Aber so eine wertvolle Marke ist ziemlich blöd. Denn so ein Markenwert, der ist ja nix. Der ist ja erst was, wenn man ihn auch rausholt. Aus der Marke. Und zwar in Form klingender Münze. Das muss doch irgendwie zu schaffen sein. Aber wie?

Eure Lösung darf man jetzt im TV bewundern. Als Werbespot. In reichweitenstarken Werbe-Inseln im Fußballumfeld. Das lasst ihr euch richtig was kosten. Es ist nur ein kurzer Spot. Aber die Off-Stimme bringt euer Dilemma ganz wunderbar auf den Punkt.

“Starke Leistung. 100% Stihl-Qualität schon ab 199 Euro. Jetzt bei ihrem teilnehmenden Stihl-Fachhändler. Stihl, die Nr.1 weltweit.”

aus dem STIHL TV-Werbespot

Und? Merkt ihr was? Fällt euch auf was da fehlt? Hey, ihr seid die kompetenteste Motorsägen-Marke der Welt. Und alles was ihr mitzuteilen habt ist euer Preis.

Ehrlich Jungs, wenn Obi&Co. euch verramschen, dann ist das tragisch genug. Aber das eine führende Qualitätsmarke selbst nur noch mit preisaggressiven Argumenten wirbt ist ein Trauerspiel. Und aktive Wertvernichtung obendrein.

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Heidelberger Apotheke entdeckt beachtliche Innovation: Cellulite!

Dienstag 18. März 2008 · Keine Kommentare

Innovation Cellulite

Respekt! Mal sehen ob das ein Markterfolg wird.

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Ösi-Saturn geizt noch, aber nicht mit geiler Werbung: die Ei-Tech-Wochen

Dienstag 11. März 2008 · Keine Kommentare

Über Saturn’s neue Marketingmaßnahmen habe ich mich ja schon geflissentlich echauffiert. Die Österreicher sind mir da deutlich lieber, denn statt am Claim rumzuschrauben überzeugen die mit wirklich unterhaltsamer Werbung. Seht selbst:

via StoiBär

Update 13.03.2008: Mehr der sehenswerten animierten Spots von Saturn Austria gibts bei YouTube – ein Verbreitungsweg den die deutschen Marketingverantworlichen offenbar noch nicht von Ihrer Werbeagentur verraten bekommen haben.

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